Mittwoch, 28. Januar 2009

„HAPPY NEW YEAR“

Hallo Alle zusammen, ich wünsch euch allen ein gutes neues Jahr!
Für mache hört sich das jetzt vielleicht komisch an, aber die Chinesen hatten letztes Wochenende ihren Start ins neue Jahr. Die Chinesen selbst nennen ihr „Silvester“ allerdings Frühlingsfest. Nach dem traditionell chinesischen Bauernkalender hat das Jahr des Erde Büffels begonnen. Es wird übrigens ein sehr gutes, denn eine chinesische Weißheit besagt: „Wenn es zu Neujahr kalt ist wird es ein gutes Jahr!“.
Die Chinesische Zeitrechnung ist allerdings der auf der ganzen Welt angepasst, wahrscheinlich weil es so erstens einfacher zu handhaben ist und zweitens weil die Chinesen gut im Kopieren sind :-).
Im Allgemeinen läuft die Neujahrfeier hier so ähnlich ab wie bei uns in Europa, nur dass man hier mehr mit der Familie unternimmt und viel mehr und länger Feuerwerk veranstaltet. Die Leute haben schon Tage vorher angefangen und momentan böllern sie immer noch.

Nun mal zu meinem Neujahrsprogramm. Sonntagmorgen sind wir aufgebrochen in die Stadt, da unser Tunnel für zweit Tage komplett lahm gelegt wurde, denn von den Chinesen will über die Feiertage kaum einer arbeiten. Dort angekommen, schon fast obligatorisch, erst mal zu Grandma´s Kitchen. Leider mussten wir feststellen dass nicht nur in unserm Tunnel, sondern auch in viele Restaurants nicht gearbeitet wurde. Nach einiger Suche haben wir aber dann noch ein gutes Restaurant gefunden in dem gearbeitet wurde. Abends sind wir dann in eine Disco und haben mit vielen Chinesen und wenigen „Ausländern“ ins neue Jahr reingefeiert. War ganz witzig. Naja - dem entsprechend ist mir´s dann auch am Tag danach gegangen.


Schon wieder ein neues Jahr und immer noch nichts dazu gelernt…

Mittwoch, 21. Januar 2009

Weekend in Xichang


Hallo Alle zusammen!

Mittlerweile sind die Tage absehbar die ich noch hier in China verbringen werde, bin noch 2 ½ Wochen hier auf der Baustelle, anschließend eine Woche Urlaub in Peking und Mitte Februar dann schon wieder zurück in Deutschland.

So nun aber zu meinem eigentlichen Wochenende in Xichang…

Da wir mittlerweile zwei Wochen am Stück durcharbeiten, haben wir dann auch zwei Tage Wochenende, was ganz geschickt und nicht ganz so stressig ist als nur wegen einem Tag die lange Fahrt auf sich zu nehmen.

Am Samstagabend ging es los, noch schnell ein paar Bier für die Fahrt gekauft und dann nichts wie runter in die Stadt. Dort angekommen (halb 10) – wie immer erst mal in Grandma´s Kitchen, zu viel mehr hab ich´s an diesem Abend auch nicht mehr geschafft.

Sonntags haben wir uns dann mal wieder in Richtung Xichang Lake auf den Weg gemacht und zu unserm Erstaunen eine Sommerrodelbahn entdeckt! So sind wir, Michael, Seine Freundin, Dennis (ein neuer TBM-Fahrer) und meine Wenigkeit mit dem Sessellift nach oben. Dort gab es dann die nächste Überraschung eine große Klosteranlage, die wir dann natürlich auch noch besichtigen mussten. Anschließend ging´s dann wieder mit der Sommerrodelbahn ins Tal. Um dem Tag dann noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen haben wir dann noch ne Ruderbootstour unternommen. Selbstredend mit einem Steuermann der sich sein Geld allerdings hart erarbeiten musste, kurz nach dem Ablegen hat es nämlich anfangen zu winden und hohe Wellen haben das kleine Boot hin und her geworfen. Abends warn wir dann noch in ner Disco.

Montags bin ich dann auch erst Mittags gestartet, war noch etwas angeschlagen vom Vorabend. Bin dann etwas shoppen gegangen und die Stadt erkunden…

Demnächst gibt´s schon wieder was Neues von mir, denn am 26. Januar ist chinesisches Neujahr, das wird bestimmt interessant…

Dienstag, 6. Januar 2009

Back in China!

Seit 3 Tagen bin ich nun wieder zurück in China und wieder auf meiner alten Baustelle, Jinping. Das Einleben ist mir dieses Mal nicht mehr so schwer gefallen als beim letzten Mal, aber ich kenn ja auch schon fast alles.
Fast alles – naja, was ich heute zum ersten Mal gesehen hab, vor unserm Friseur haben sie ein Schwein geschlachtet. Gut, der Friseur kann mit der Schere umgehen und da ist es auch nicht mehr weit zum Schlachtermesser. Also vorsicht wenn ihr mal bei einem chinesischen Friseur seid :-)).
An was ich mich auch nie wirklich gewöhnen werde, ist die Spuckerei, das fing schon in Peking am Flughafen an und hier im Camp ist es noch viel schlimmer. Aber ich vermute dass man dies den Chinesen nicht so einfach abgewöhnen kann, die denken nämlich dass sie krank werden wenn sie den „Rotz“ nicht ausspucken und so putz sich kaum ein Chinese die Nase.

Achja bevor ich´s vergesse, hab was umgestellt an meinem Blog, man muss sich jetzt nicht mehr anmelden um einen Kommentar zu hinterlassen. Also los geht’s!!! ;-)