Sonntag, 15. Februar 2009

Wieder Zuhause

So, seit Samstag Morgen bin ich nun wieder in Oberwolfach und ich muss sagen hab mich schon wieder gut eingelebt, wobei ganz ohne China geht´s noch nicht.Abends war ich gleich auf der Fasnacht und musste mich natürlich als Chinese verkleiden.




Der letzte Tag in Peking war auch noch mal ganz schön, war mit Jovi, Michaels Freundin, erst shoppen und später waren wir dann noch alle zusammen lecker essen mit anschließendem „Umtrunk“. War noch mal ein richtig schöner letzter Abend in Peking!

So das war dann mal meine letzter Blog über China. Ein herzliches Dankeschön an alle die mir eine so schöne Zeit in China ermöglicht und mich in dieser Zeit unterstützt haben.

Die nächsten Tage stell ich noch ein paar Bilder von Fasnacht ein, dass meine Kollegen die so was noch nie gesehen haben, mal sehen.

Also ich wünsch euch allen eine schöne Zeit, es war schön dass ihr meinen Blog so besucht und gelesen habt. Ich hoffe er hat euch gefallen!?

Bis die Tage… Daniel

Donnerstag, 12. Februar 2009

Mao Mausoleum – Lama Tempel


Irgendwie passt diese Mischung nicht ganz zusammen, ich weiß, eigentlich wollt ich heute auch Mao Mausoleum und das Chinesische Nationalmuseum besuchen das hat allerdings bis 2010 geschlossen, wegen Umbau.
Also auf jeden Fall wollt ich heute Morgen erst mal zu Mao, der Kultstätte des chinesischen Kommunisten. Nach zig Sicherheitskontrollen um erstmal auf den Platz des himmlischen Friedens zu gelangen musst ich dann feststellen dass Rucksäcke im Mausoleum verboten sind und konnte dann zur Gepäckabgabe und die ganze Prozedur noch mal über mich ergehen lassen. So nun war ich fast schon drin, noch mal ne letzte Sicherheitskontrolle und an den Blumenständen vorbei, das machen sie ganz clever man muss keinen Eintritt bezahlen, aber die meisten kaufen Blumen um sie für Mao nieder zu legen und dann werden die einfach immer wieder verkauft. Ja und dann wird man durch dieses kleine Gebäude immer in Gruppen von ca. 50 Stück innerhalb von 5 Minuten durchgeschleust, erst kommt man an einer riesigen Statue von Mao vorbei an der man wie gesagt die Blumen niederlegen kann und dann kommt man zu einem Glasraum in dem Mao aufgebart ist. Naja, für mich war das dann doch nicht so toll, aber für viele Chinesen ist das ein Lebenstraum, einmal Mao zu sehen.
Anschließend war ich dann noch im Lama Tempel, hab mir dort alles angeschaut. Der Baustiel ist gleich wie in der Verbotene Stadt, allerdings viel kleiner dafür mehr verwinkelt und vor allen ding sieht man dort buddistische Mönche.
Im allgemeinen war es heute ein Tag mit wenigen Fotos, da man im Mausoleum keine schießen durfte und die Mönche darf man auch nicht fotografieren, da richtige Buddisten daran glauben dass damit ihre Seele gefangen wird oder so ähnlich.
Jetzt treffe ich mich dann noch mit Michael und seiner Freundin zum Essen, denn der musste unverhofft schnell zu nem Meeting hier in Peking kommen.
Also bis die Tage…

Mittwoch, 11. Februar 2009

Great Wall

Heut morgen wurden wir, eine kleine Reisgruppe die alle die selbe Tour gebucht haben, von unserm Guide Jason um 8 Uhr am Hotel abgeholt. Von dort aus ging es dann erst mal zur Grabstätte des dritten Ming Kaisers, das kann man denk ich mal mit den Pyramiden in Ägypten vergleichen nur halt auf chinesisch und mit Feng Shui. Anschließend warn wir dann noch in einer Jade Schleiferei, einfach unglaublich was man alles aus einem grünen Stein machen kann.

Danach ging es dann an mein eigentliches Ziel - DIE MAUER. Wenn man etwas über die Mauer in Dokumentationen sieht dann sieht das zwar immer alles so riesig aus und man kann es sich nicht vorstellen dass es von Menschenhand gebaut wurde, aber wenn man dann so direkt auf der Mauer ist kann man es sich noch viel weniger vorstellen, denn sie ist nicht nur riesig, sondern auch verdammt steil! Nach eineinhalb Stunden schweißtreibendem Fußmarsch sind wir dann wieder zu unserm Treffpunkt zurück gekehrt und fuhren wieder nach Peking.

Beijing – China Capital

Seit gestern Abend bin ich nun in Peking und ich muss sagen für die kurze Zeit hab ich schon sehr viel erlebt.
Eigentlich wollt ich heute ne Tour zur Mauer machen, allerdings muss man sich dafür ein Tag vorher schon anmelden. So hab ich kurzerhand umdisponiert und bin in die Verbotene Stadt gegangen. Einfach überwältigend! Das kann ich gar nicht in Worte fassen was ich dort heute alles gesehen hab, am besten ist ihr schaut euch die Bilder an.
Später war ich dann mit Yangyang, einer Chinesin die in der Verbotenen Stadt kennen gelernt habe bei einer traditionellen chinesischen Teezeremonie. Da haben wir über ne Stunde zig verschiedene Teesorten ausprobiert und dabei alles hagenau erklärt bekommen, oder besser gesagt Yangyang hat es erklärt bekommen und sie hat es mir übersetzt.
Heut Abend war ich dann noch Domblings essen, man kann es mit Maultaschen vergleichen. Ist eigentlich ein Arbeiteressen, aber ich fand es echt lecker und billig war es dazu auch noch, 18RMB (ca. 1,80€) ein großes Bier inklusive.
Morgen früh um 8 geht´s dann gleich los zur großen Mauer, also ihr könnt gespannt sein auf meinen nächsten Post!

Montag, 9. Februar 2009

Byebye Jinping


Gestern war mein letzter Arbeitstag auf der Baustelle in China. Abends haben wir dann noch eine „Aufwiedersehenparty“ gefeiert, dementsprechend ist mir´s dann heut morgen beim Koffer packen gegangen :-).

Naja, jetzt ist´s rum! Irgendwie hab ich die Baustelle mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlassen. Die 4 Monate die ich jetzt insgesamt dort verbracht habe waren eine sehr schöne Zeit, die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hab viel neue und interessante Menschen kennen gelernt. Allerdings freu ich mich jetzt auch mal wieder auf Zuhause.

Momentan bin ich schon unterwegs nach Beijing, sitze hier in Chengdou am Flughafen und warte auf meinen Anschlussflug, der leider erst in 2 Stunden geht. Naja – auch nicht schlimm, so hab ich wenigstens mal wieder Zeit einen Blog zu schreiben. Apropos in den nächsten 4 Tagen denk ich werd ich öfter mal einen Blog aus Peking schreiben und auch Bilder einstellen…

Also bis dem nächst aus Peking - Grüße Daniel

Mittwoch, 28. Januar 2009

„HAPPY NEW YEAR“

Hallo Alle zusammen, ich wünsch euch allen ein gutes neues Jahr!
Für mache hört sich das jetzt vielleicht komisch an, aber die Chinesen hatten letztes Wochenende ihren Start ins neue Jahr. Die Chinesen selbst nennen ihr „Silvester“ allerdings Frühlingsfest. Nach dem traditionell chinesischen Bauernkalender hat das Jahr des Erde Büffels begonnen. Es wird übrigens ein sehr gutes, denn eine chinesische Weißheit besagt: „Wenn es zu Neujahr kalt ist wird es ein gutes Jahr!“.
Die Chinesische Zeitrechnung ist allerdings der auf der ganzen Welt angepasst, wahrscheinlich weil es so erstens einfacher zu handhaben ist und zweitens weil die Chinesen gut im Kopieren sind :-).
Im Allgemeinen läuft die Neujahrfeier hier so ähnlich ab wie bei uns in Europa, nur dass man hier mehr mit der Familie unternimmt und viel mehr und länger Feuerwerk veranstaltet. Die Leute haben schon Tage vorher angefangen und momentan böllern sie immer noch.

Nun mal zu meinem Neujahrsprogramm. Sonntagmorgen sind wir aufgebrochen in die Stadt, da unser Tunnel für zweit Tage komplett lahm gelegt wurde, denn von den Chinesen will über die Feiertage kaum einer arbeiten. Dort angekommen, schon fast obligatorisch, erst mal zu Grandma´s Kitchen. Leider mussten wir feststellen dass nicht nur in unserm Tunnel, sondern auch in viele Restaurants nicht gearbeitet wurde. Nach einiger Suche haben wir aber dann noch ein gutes Restaurant gefunden in dem gearbeitet wurde. Abends sind wir dann in eine Disco und haben mit vielen Chinesen und wenigen „Ausländern“ ins neue Jahr reingefeiert. War ganz witzig. Naja - dem entsprechend ist mir´s dann auch am Tag danach gegangen.


Schon wieder ein neues Jahr und immer noch nichts dazu gelernt…

Mittwoch, 21. Januar 2009

Weekend in Xichang


Hallo Alle zusammen!

Mittlerweile sind die Tage absehbar die ich noch hier in China verbringen werde, bin noch 2 ½ Wochen hier auf der Baustelle, anschließend eine Woche Urlaub in Peking und Mitte Februar dann schon wieder zurück in Deutschland.

So nun aber zu meinem eigentlichen Wochenende in Xichang…

Da wir mittlerweile zwei Wochen am Stück durcharbeiten, haben wir dann auch zwei Tage Wochenende, was ganz geschickt und nicht ganz so stressig ist als nur wegen einem Tag die lange Fahrt auf sich zu nehmen.

Am Samstagabend ging es los, noch schnell ein paar Bier für die Fahrt gekauft und dann nichts wie runter in die Stadt. Dort angekommen (halb 10) – wie immer erst mal in Grandma´s Kitchen, zu viel mehr hab ich´s an diesem Abend auch nicht mehr geschafft.

Sonntags haben wir uns dann mal wieder in Richtung Xichang Lake auf den Weg gemacht und zu unserm Erstaunen eine Sommerrodelbahn entdeckt! So sind wir, Michael, Seine Freundin, Dennis (ein neuer TBM-Fahrer) und meine Wenigkeit mit dem Sessellift nach oben. Dort gab es dann die nächste Überraschung eine große Klosteranlage, die wir dann natürlich auch noch besichtigen mussten. Anschließend ging´s dann wieder mit der Sommerrodelbahn ins Tal. Um dem Tag dann noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen haben wir dann noch ne Ruderbootstour unternommen. Selbstredend mit einem Steuermann der sich sein Geld allerdings hart erarbeiten musste, kurz nach dem Ablegen hat es nämlich anfangen zu winden und hohe Wellen haben das kleine Boot hin und her geworfen. Abends warn wir dann noch in ner Disco.

Montags bin ich dann auch erst Mittags gestartet, war noch etwas angeschlagen vom Vorabend. Bin dann etwas shoppen gegangen und die Stadt erkunden…

Demnächst gibt´s schon wieder was Neues von mir, denn am 26. Januar ist chinesisches Neujahr, das wird bestimmt interessant…

Dienstag, 6. Januar 2009

Back in China!

Seit 3 Tagen bin ich nun wieder zurück in China und wieder auf meiner alten Baustelle, Jinping. Das Einleben ist mir dieses Mal nicht mehr so schwer gefallen als beim letzten Mal, aber ich kenn ja auch schon fast alles.
Fast alles – naja, was ich heute zum ersten Mal gesehen hab, vor unserm Friseur haben sie ein Schwein geschlachtet. Gut, der Friseur kann mit der Schere umgehen und da ist es auch nicht mehr weit zum Schlachtermesser. Also vorsicht wenn ihr mal bei einem chinesischen Friseur seid :-)).
An was ich mich auch nie wirklich gewöhnen werde, ist die Spuckerei, das fing schon in Peking am Flughafen an und hier im Camp ist es noch viel schlimmer. Aber ich vermute dass man dies den Chinesen nicht so einfach abgewöhnen kann, die denken nämlich dass sie krank werden wenn sie den „Rotz“ nicht ausspucken und so putz sich kaum ein Chinese die Nase.

Achja bevor ich´s vergesse, hab was umgestellt an meinem Blog, man muss sich jetzt nicht mehr anmelden um einen Kommentar zu hinterlassen. Also los geht’s!!! ;-)