Dienstag, 4. November 2008

Xichang Lake

Vergangenes Wochenende war ich mal wieder in Xichang und hab einiges zu berichten.
Wir hatten ziemliches Glück dass sie Straße überhaupt frei war, da wir am Samstag kurz vor 3 noch ein mittelstarkes Erdbeben hatten. Für ca. 5 Sekunden hat die Erde ganz schön heftig gebebt. Zuerst dachten wir die Chinesen haben irgendwo im Tunnel mal wieder wie die Blöden gesprengt, aber nachdem wir mit unser Arbeitern gesprochen haben und sie uns erzählten dass es nicht wie üblich bei einer Sprengung im Tunnel ne Druckwelle gab, war klar das es ein Erdbeben war. Zum Glück war es nicht so lang und hat keine Schäden hinterlassen und wie schon gesagt, die Straße war auch frei. Also stand unserm Wochenendtrip nach Xichang nicht im Wege.


Pünktlich zum Wochenende bekamen wir dann auch wieder wunderschönes Wetter mit an die 30 Grad. Samstag Abend trafen wir uns wie immer in Grandmother´s Kitchen um lecker zu essen und anschließend noch ein paar Cocktails zu schlürfen, war ein richtig gemütlicher Abend. Da wir, Michael, seine Freundin und meine Wenigkeit, am Sonntag was größeres vorhatten blieben wir nicht ganz so lange um für den kommenden Tag fit zu sein.
Am Sonntag Morgen ging´s dann wie soll es anders sein wieder in unser Stammlokal um zu Frühstücken. Danach fuhren wir mit dem Taxi zum Xichang Lake. Ich hab mir vorsorglich im Hotel unser Ziel aufschreiben lassen, da hier ja so gut wie niemand englisch spricht, geschweige denn die Taxifahrer. So zeigte ich ihm die Karte und nach einem kurzen Gespräch, bei dem ich nur nickte und nichts verstand ist er dann losgefahren und hat uns sogar noch an den gewünschten Ort gebracht.


Dort angekommen waren wir dann ganz überrascht, wie wunderschön es hier ist. Nach einem kurzen Spaziergang am See und in einem wunderschön angelegten Park, machten wir uns dann auf den Weg zu einer Klosteranlage am Berg mit vielen kleinen verstreuten Tempeln. Nach 2000 Stufen aufstieg (gefühlter 1Million) wurden wir dann für unsre Mühe entlohnt, mit einigen wunderschönen Tempeln und einem Grandiosen Blick ins Tal. Die einzige Enttäuschung war dass wir die dort am Berg lebenden Affen nicht zu Gesicht bekamen.

So machten wir uns wieder an den Abstieg – die 2000 Treppenstufen wieder runter…


Kurz vor der Abfahrt waren wir dann noch einkaufen, frisches Obst und solche Dinge an die man hier im Camp nur schwer ran kommt.

Nach 3 Stunden Fahrt und einem zum Glück nur kleinen Umweg, da die Straße gesperrt war, kamen wir dann wieder in Unserm Lager an.


Bis die Tage…

Grüße Daniel

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