Dieses Wochenende war die Straße nach Xichang leider mal wieder von Erdrutschen verschüttet und es war kein Durchkommen. Aber ich hab vorgesorgt! Mit meinem Kollegen Kai, der hier das Ersatzteillager einrichtet, hab ich abgemacht dass wir am Sonntag in den Bergen um unser Camp wandern gehn.

Gegen 11 Uhr sind wir in der prallen Mittagssonne losgelaufen, war zwar nicht gut überlegt (ca. 30°C), aber dafür war es leider schon zu spät! Nach einer halben Stunde querfeldein kamen wir dann endlich an einen Fußweg der uns nach oben führte. Noch in Sichtweite unsres Camps fanden wir dann eine kleine Bauernsiedlung mit einigen kleinen Maisfeldern und Ziegenzucht. Schon stark mitgenommen von der Hitze machten wir uns weiter an den Aufstieg. Zum Glück führte uns der Weg bald in ein kleines Bambuswäldchen, wo die Luft nicht mehr so heiß war und das Wandern etwas angenehmer machte. Immer weiter über unsern Fußweg, der uns teilweise gefährlich nahe
an tiefen Abgründen vorbeiführte, kamen wir nach einer weiteren Stunde an eine bewohnte Höhle, der Wahnsinn, ich hätte nie gedacht dass es so etwas noch gibt! Der Eingang der Höhle war mit Bambus, als Wand, abgetrennt und draußen hing Mais zum trocknen. Eine viertel Stunde von der Wohnhöhle entfernt fanden wir dann die nächste kleine Bauernsiedlung, draußen war eine alte Frau die die Hunde zurückpfiff, nach einem kurzen Gespräch wollte sie uns einladen, dass wir uns etwas ausruhen können. Wir haben dankend abgelehnt, da wir noch einiges an Weg vor uns hatten. Also ging es weiter, allerdings nicht mehr lange, nach einer halben Stunde musste ich leider abbrechen, meine Kräfte waren aufgezehrt und ich wusste, wenn ich jetzt nicht aufhöre wird der Abstieg zu gefährlic
h! Kai ging noch eine halbe Stunde weiter und ich mache es mir unter einer Eiche gemütlich. Es dauerte nicht lange bis ich Gesellschaft bekam, ein kleiner Paradiesvogel ließ sich auf einem Baum in meiner Nähe nieder, ein wunderschöner Anblick. Nachdem Kai zurück war und berichtete dass ich nicht viel verpasst hab, ging es an den Abstieg. Dass er so beschwerlich wird haben wir uns nicht gedacht, aber es führte kein Weg dran vorbei, im wahrsten Sinne des Wortes, wir mussten wieder ins Tal. Nach zwei Stunden Abstieg und sieben Stunden Gesamtwanderzeit sind wir dann glücklich aber auch ziemlich KO wieder unten in unserm Camp angekommen.
Von der Wanderung habe ich viele schöne Eindrücke und Erfahrungen mitgenommen und eine dicke fette Blase am rechten Fuß :-) naja damit kann ich leben...
an tiefen Abgründen vorbeiführte, kamen wir nach einer weiteren Stunde an eine bewohnte Höhle, der Wahnsinn, ich hätte nie gedacht dass es so etwas noch gibt! Der Eingang der Höhle war mit Bambus, als Wand, abgetrennt und draußen hing Mais zum trocknen. Eine viertel Stunde von der Wohnhöhle entfernt fanden wir dann die nächste kleine Bauernsiedlung, draußen war eine alte Frau die die Hunde zurückpfiff, nach einem kurzen Gespräch wollte sie uns einladen, dass wir uns etwas ausruhen können. Wir haben dankend abgelehnt, da wir noch einiges an Weg vor uns hatten. Also ging es weiter, allerdings nicht mehr lange, nach einer halben Stunde musste ich leider abbrechen, meine Kräfte waren aufgezehrt und ich wusste, wenn ich jetzt nicht aufhöre wird der Abstieg zu gefährlicVon der Wanderung habe ich viele schöne Eindrücke und Erfahrungen mitgenommen und eine dicke fette Blase am rechten Fuß :-) naja damit kann ich leben...

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen